Mittwoch, 19. Januar 2011

Was will Darabos


Die Wehrpflicht abschaffen Ja oder Nein? Die Wehrpflicht abschaffen wird noch ein teurer Spass für Österreich werden. Am Ende haben wir nicht Geld gespart, sondern noch mehr an Ausgaben für´s BH und sonstige Dienste, die sehr billig von Zivildiener gemacht worden sind.

Foto: Bundesheer

Montag, 17. August 2009

Ministerin will gläserne Löhne

Der gläserne Mensch lässt grüßen, ein Angriff auf die Freiheit der Bürger! Die Bures war schon in diesem Amt eine mittlere Katastrophe, aber diese Idee der Frau Heinisch-Hosek schlägt die Dummheit von Bures eindeutig.

Die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen, gleiche Leistung weniger Geld, kann nicht mit diesen Mitteln bekämpft werden. Die USA haben auch die Angst der Menschen benützt um die Bürgerrechte und Freiheit einzuschränken. Die USA haben argumentiert die Bevölkerung damit schützen zu wollen und Frau Heinisch-Hosek betreibt jetzt ein ähnliches Spiel. Wir bekämpfen eine Ungerechtigkeit mit einer noch größeren und gleichzeitig bedeute jenes eine Aufweichung der Privatsphäre. Die SPÖ hat schon einmal die Offenlegung der Löhne aller Bürger gefordert. Sorry, aber jenes ist der absolut falsche Weg. Der Staat kann es über die Daten des Finanzministeriums kontrollieren, wenn er es will und dazu braucht man die Löhne nicht offenlegen. Ich denke wir sollen den Pranger am Marktplatz dort lassen wo er hingehört, ins Mittelalter.

Warum soll jeder in der Firma wissen wie viel ich verdien, jenes ist Privatsache und geht niemanden was an.

Dienstag, 26. Mai 2009

Psychopharmaka der letzte Ausweg?

Der EU-Wahlkampf tut nicht gut, die Parteien wollen den Bürger überzeugen, aber nicht mit Inhalten. Der Wettstreit liegt darin täglich eine neue Bestmarke zusetzen auf der nach unten offenen Skala der Niveaulosigkeit. Die FPÖ ist unangefochten der Spitzereiter, aber um die Position Nummer 2. kämpfen Grünen und die SPÖ. Die Inhalte sind den Parteien egal geworden, es geht nur mehr um ein beflegeln, unterstellen und denunzieren. Die FPÖ wirft markige Sprüche in die Schlacht, wo sich ein normal denkendes Individuum fragt, welche Droge nehmen oder brauchen sie. Die Konter lassen nicht auf sich warten, aber es ist immer nur der eine und derselbe Spielzug, die FPÖ ins „rechte“ Eck stellen und es wird fad.

Der Populismus in Österreich erreicht einen neuen Tiefpunkt. Das Verhalten der SPÖ und Grünen kann der Mensch nur noch als Zwangsverhalten bezeichnen. Die Politik hat es geschafft sich von jeglichen Verstand zu befreien, sie ist ein Fall für die Psychiatrie geworden. Der Vater der Psychoanalyse Siegmund Freud hätte mehr als genügend arbeit und es nicht verwunderlich, dass er seine Entdeckungen in Wien machte.

Der Pharmaindustrie hat für diese Problem gute Produkte entwickelt und eine Anwendung in der Politik erscheint dringend notwendig geworden zu sein. Das Verhalten der Politik kann nur noch mit psychischen Problemen der Akteur erklärbar sein, weil eine andere Erklärung für dieses Schauspiel durch normales Verhalten nicht begründbar ist.

Die SPÖ und Grünen denke nicht. Die Frage warum soll die FPÖ ihre Sprüche ändern, sie gewinnt damit Wahlen. „Never change a running System!“ Die Sprüche bekämpfen ist Symptome bekämpfen, aber nicht der Grund warum diese Sprüche funktionieren.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Hetzen wir Menschen

Die SPÖ hat ihren Sündenbock gefunden, die Reichen die zuwenig Steuern zahlen. Die SPÖ spricht von Steuergerechtigkeit nur können Steuern jemals gerecht sein? Die SPÖ will Umverteilen von den Superreichen zu den Armen. Der Ansatz ist ja durchaus lobenswert, nur was ist mit den Menschen in der Mitte dieses Sandwichs?

Die Menschen in der Mitte, die Steuerzahler die genug haben um keine Unterstützung zu bekommen, aber doch auf jeden Euro achten müssen den sie ausgeben. Die SPÖ vergisst auf diese Mitte. Die Mitte sind die braven Steuerzahler die unser System finanzieren. Die Mitte, sie zahlen Lohn- oder Einkommenssteuer, bekommen keine Unterstützung und zahlen die Kosten für die Infrastruktur und die Sozialeistungen.

Die andere Gruppe zahlt keine Lohn- oder Einkommenssteuer, sie zahlen nicht einmal einen einzigen verdammten symbolischen Euro, bekommen vom Staat und Land Unterstützungen und profitieren auch noch von der Infrastruktur, welche die andern mit ihren Steuern bezahlen. Ich sage ein Sozialesicherungssystem ist notwendig und richtig, aber ist dieses System noch finanzierbar in dieser Dimension?

Die SPÖ hat die Lösung gefunden die Reichen müssen zahlen. Die SPÖ spricht als ob jene bis jetzt keine Steuern gezahlt hätten. Die SPÖ nähert sich mit Lichtgeschwindigkeit dem Niveau von der FPÖ an. Die FPÖ hetzt gegen Ausländer als Sündeböcke und die SPÖ hetzt gegen die Reichen. Die Parteien die so absolut nicht miteinander können sind sich in ihrer Handlungsweise absolut ähnlich. Die Welt ist eine Kugel wer Links geht kommt irgendwann Rechts raus.

Freitag, 3. April 2009

mitreden.spoe.at oder dümmer geht es noch immer

mitreden.spoe.at auf dieser Seite erklären SPÖler die Gründe für die Finanzkrise. Ich denke, soviel Unsinn wie dort geschrieben steht über dieses Thema findet man sehr selten. Ich habe dort meine Kritik hinterlassen, aber ob sie jene veröffentlichen werden, ich bin gespannt.

User: friedrich klug, 03.04.2009 09:35 schreibt.
„Die Ursachen der riesigen Finanz- und Wirtschaftskrise liegen im Verlust an ethischen Werten, am Egoismus, Machtmissbrauch, kurzum in den Attitüden der modernen Wettbewerbswirtschaft“

Stalin ist im anscheinend gänzlich unbekannt oder die ganzen andern Mörderregime. Stalin war ein Machtmensch und er missbrauchte seine Macht, aber in welchem Wirtschaftssystem war er? Warum sind alle Staaten die auf Basis der kommunistischen Ideologie aufgebaut worden sind zu Diktaturen geworden? Warum werden dort nicht die Menscherechte geachtet? Warum leben die Diktatoren in Reichtum, während ihr Volk verhungert?

Ich bin wirklich tief beeindruckt wie diese sozialistischen kommunistischen Systeme unserem eindeutig überlegen sind. Ich weiß, dort wird noch auf die Moral geachtet und wer diese absolut moralischen Werte missachtet, landet entweder für lange Zeit im Gefängnis oder er erlebt den nächsten Tag nicht mehr.

Sorry, der Mensch ist verantwortlich für seine Taten und in welchem System er sich befindet ist ihm absolut egal. Will er jemanden töten so wird er es tun, will er jemanden helfen so wird er es tun, absolut egal in welchem System er sich befindet. Der Mensch pessimistisch ausgedrückt ist schlecht. Der Mensch optimistisch ausgedrückt entwickelt sich noch immer und perfekt sind wir noch lange nicht.

Freitag, 13. März 2009

100 Tage Kanzler Faymann

Die SPÖ feiert die ersten 100 Tage Faymann in der ÖBB Zentralwerkstatt in Simmering. Die SPÖ Politiker demonstrieren an diesem Tag geradezu zwanghafte Bürgernähe. Die Presseaussendungen und der Artikel auf der SPÖ-Homepage bestätigen und unterstreichen noch diesen Eindruck. Die SPÖ huldigt und preist ihren Kanzler und die Politik der Sozialdemokratie. Das Schauspiel „SPÖ demonstriert Bürgernähe und huldigt Kanzler“ ist allerdings von kurzer Dauer, nach ung. 30 Minuten ist Kanzler und SPÖ weg. Die Zentralwerkstatt dient wieder der Reparatur von Zügen und nicht mehr der Reparatur des Images der SPÖ.

Frau Rudas sagt: „Neue Politik heißt, dass direkte zugehen auf Menschen, dort sein wo die Menschen und ihre Sorgen sind“. Die SPÖ war an diesem Tag 30 Minuten dort wo die Menschen sind. Sie haben sich 30 Minuten lang gefeiert und die Menschen mit ihren Sorgen wieder allein gelassen. Ich habe nicht nur Sorgen am Arbeitsplatz ich nehme meine Sorgen sogar mit auf das WC. Frau Rudas wird also auch direkt auf Menschen zugehen, die sich gerade mit ihren Sorgen in einer öffentlichen Bedürfnisanstalt befinden?

Frau Rudas will mit den Menschen am WC sein, auf der Autobahn im Stau, auf der Intensivstation, in der Kirche, im Bett sie will also überall sein wo Menschen Sorgen haben. Ich sage Frau Rudas sie haben nichts begriffen. Faymann und Rudas sind 30 Minuten bei den Menschen und ihren Sorge, aber wenn man geblendet durch Eigenlob blind und taub durch die Halle rennt wird man die Sorgen der Menschen nicht hören und sehen. Politik ist nicht nur bei den Menschen sein, sondern auch auf sie hören. Politik ist auch Visionen für die Zukunft haben und sie den Menschen erklären. Die Visionen gibt es bei der SPÖ nicht mehr, weil diese SPÖler sich in ärztlicher Behandlung befinden – Copyright by Vranitzky.

Was ist die „Neue Politik“, in eine Werkshallen der ÖBB gehen und tut so als ob noch keine SPÖ Politiker in einer ÖBB Werkshalle war? Politiker sind doch immer irgendwo unter Menschen, also auch bei deren Sorge. Frau Rudas was ist wirklich die Neue Politik der SPÖ, in einer Werkshalle eine Rede halten die eigentliche ein jeder hätte halten können?

Freitag, 6. März 2009

Wenn Schulen verbildet werden

Die Reform des Schulsystems ist ein Ziel von Bundesministerin Schmied, doch mit Bildung hat die Reform nichts zu tun. Die Gelder werden in Projekte investiert deren Erfolg durch nichts gesichert ist. Die Gesamtschule ist in einigen Bundesländern von Deutschland eingeführt worden und die Ergebnisse sind zwiespältig. Die Gesamtschule funktioniert und hat etwas geändert und im gleichen Bundesland nur in einer andern Stadt ist kein erkennbarer Erfolg zu bemerken.

Das Prinzip wie Wissen vermittelt wird ist auf der ganzen Welt gleich und jenes heißt Frontalunterricht, doch in den Methoden etwas unterschiedlich. Die Befürworter der Gesamtschule erklären Finnland zum Vorbild, weil es dort die Gesamtschule gibt und die Schüler beim PISA Test sehr erfolgreich waren. Ich kann nur noch sagen, warum nehmen wir uns nicht Japan oder Südkorea zum Vorbild? Die Schüler dieser Länder haben auch sehr erfolgreich den PISA Test abgelegt, aber in einem Europa wo falsche Liberalität herrscht wird das System dieser Länder eher abgelehnt. Die Schulen in diesen Ländern gleichen Kasernen mit militärischen Drill, Disziplin und Uniformen. Ich kann nur sagen, ich will weder die Methoden von Finnland noch jene aus Japan oder Südkorea. Österreich braucht seine eigene Lösung, nur weil ein Konzept im Land XY funktioniert bedeutet jenes nicht gleiche ein funktionieren in Österreich.

Die Schulen in Österreich sind keine Orte wo die Vermittlung von Wissen oberste Priorität hat, sondern sie sind zu etwas total anderem mutiert Die Schulen in Österreich sollen und sind Lagerstätten für Kinder, Verwahreinrichtungen für Kinder Erziehungsanstalten, Nachhilfeinstitute, Integrationsprojekte, Jugendzentren, Vertretung vom Jugendamt, psychologischer Notdienst und sollen auch noch für soziale Gerechtigkeit sorgen. Die Schule soll sich endlich wieder auf ihrer Wurzeln besinnen.

Montag, 9. Februar 2009

Strache – das Spiel funktioniert

Jörg Haider war ein Meister in diesem Spiel. Der Meister ist verschwunden, doch die Lehrlinge entwickeln sich zu Meistern. Jörg Haider hat dieses Spiel mit einer feinen Klinge gespielt. Herr Strache spielt es brutal, aber nicht minder erfolgreich. Das Spiel hat außerdem eine neue Variante bekommen, welche bis jetzt nur die SPÖ erfolgreiche spielte, die Rolle des Opfers.

Die Taktik von Strache ist alt und leicht durchschaubar, aber erschreckend ist wie naive und unwissend die anderen Parteien dieses Spiel mitspielen. Die Parteien haben anscheinend nichts dazugelernt seit 1986. Das Spiel der FPÖ wurde bis jetzt nur von einem einzigen Mann erfolgreich gestört, jenes war Wolfgang Schüssel. Schüssel durchschaute die Taktik der FPÖ, aber er machte nach 2002 und im Wahlkampf 2006 einige Fehler, aber er konnte die FPÖ erfolgreich auf und um die 10% halten.

Der Fall Arigona, die Regierung Gusenbauer und die Wahl im Jahr 2008 brachten den Aufschwung für die FPÖ. Die Koalitionsparteien beschäftigen sich mehr mit sich selber und von den Medien in den Streit geschrieben vergrößerten den Spielraum der FPÖ. Die Wähler verunsichert von der hohen Inflation und der drohenden Finanzkrise machten die Argumente der FPÖ wieder interessanter. Das Spiel mit der Angst wurde wieder zu einer Erfolgsgeschichte. Die Grünen, in ihren dumpfen Hass gegen Rechts, haben die FPÖ jetzt noch stärker ins Spiel gebracht. Der Kampf gegen die FPÖ wird zu einer Werbung für die FPÖ. Die Themen von Herr Strache sind jetzt genau so abgestimmt, dass die andern Parteien jetzt sehr schön in die Falle tappen und sie merken es nicht einmal.

Ich kann Strache nur noch gratulieren und ein Politiker der Strache wirksam die Stimmen abnehmen kann ist nicht in sicht.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Der Fall Zogaj – Neverending Story

Mai 2001 der Vater von Arigon Zogaj reist illegal nach Österreich ein und stellt einen Asylantrag. Der Anfang aller Geschichten fängt meist sehr unspektakulär an, doch was folgen sollte löst heftige Diskussionen und Proteste in Österreich aus.

Die Frage die sich mir stellt, wer oder was ist ein Flüchtling, damit ein Asylantrag positiv erledigt wird? Die Genfer Flüchtlingskonvention definiert einen ,,Flüchtling“ so:

Als Flüchtling im Sinne dieses Abkommens ist anzusehen, wer sich infolge von vor dem 1. Jänner 1951 eingetretenen Ereignissen aus wohlbegründeter Furcht, aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder der politischen Gesinnung verfolgt zu werden, außerhalb seines Heimatlandes befindet und nicht in der Lage oder im Hinblick auf diese Furcht nicht gewillt ist, sich des Schutzes dieses Landes zu bedienen; oder wer staatenlos ist, sich infolge obiger Umstände außerhalb des Landes seines gewöhnlichen Aufenthaltes befindet und nicht in der Lage oder im Hinblick auf diese Furcht nicht gewillt ist, in dieses Land zurückzukehren.

Die Frage die sich nun stellt, entsprechen die Zogajs dieser Definition? Ich kann nur sagen keiner dieser Punkte trifft auf die Zogajs zu. Mai 2002 der Asylantrag von Herr Zogaj wird abgelehnt, weil keiner der Punkte auf ihn zutrifft. Die Geschichte wäre hiermit eigentlich beendet, doch es wäre eine sehr fade Geschichte. Die Medien sind von dieser Geschichte nicht sehr beeindruckt, weil diese Geschichte niemanden interessiert. Das Damoklesschwert der baldigen drohenden Abschiebung hängt über ihn, doch im September 2002 reist Frau Zogaj mit ihren Kindern ebenfalls illegal nach Österreich ein. Das Interesse der Medien, der Politiker, NGO´s und politischen Organisation für diese Geschichte ist nicht vorhanden.

Die Geschichte wird erst spannend und interessant, als Arigona Zogaj vor der Polizei flüchtet um der Abschiebung zu entgehen und mit Selbstmord droht. Die Geschichte wurde auf einmal sehr interessant für unsere Medien und Politiker. Die Doppelmoral wird nur sehr gut sichtbar und es erweckt den Anschein, dass nur Arigona dieses Schicksal zu erleiden hätte, aber was ist mit den andren Personen die abgeschoben worden sind? Die Zahl der Personen die 2007 einen Asylantrag gestellt haben belief sich auf ung. 12.000 Personen und die Zahl der Personen die Abgeschoben worden sind auf ung. 3000.

Ich finde es nicht richtig, wenn Eltern ihre Kinder überhaupt in diese Situation bringen. Die Kinder sind nur die Opfer der Dummheit und Verantwortungslosigkeit ihrer Eltern. Die Eltern haben die Kinder in eine ungewisse Zukunft geführt und nicht Österreich hat die Zukunft der Kinder ruiniert. Die Eltern von Arigona haben es gewusst, dass ihr Antrag auf Asyl abgelehnt worden ist und haben ihren Kindern eine heile Welt vorgelogen. Ich Verurteile die Eltern und nicht die Gesetze der Republik Österreich. Ich bin gegen eine Ausweisung von Flüchtlingen, welche der Definition der Genfer Konvention entsprechen. Ich habe nichts gegen Wirtschaftsflüchtlinge, welche legal nach Österreich einreisen und einen Antrag stellen. Ich habe nichts gegen Ausländer, welche sich an die Gesetze der Republik Österreich halten und Deutsch lernen.

Ich kann nur sagen, wenn wir Menschen keine Arbeit geben können und sie nicht in die Gesellschaft integrieren können, sollten wir sie besser nicht nach Österreich lassen. Die Problem die wir jetzt haben sind nur dadurch entstanden.

Dienstag, 18. November 2008

Die Kreuze an unseren Schulen

Kreuz oder nicht Kreuz, das ist hier die Frage. Das Kreuz ein Zeichen unserer Werte ein Zeichen unserer Tradition, aber sind sie notwendig? Wenn wir die Kreuze in unsren Schulen entfernen und die Schulen zur Religionsfreizone erklären, hat es dann auch für die Kopftücher zu gelten? Die Gegner der Kreuze werden sich sicher auch nicht aufregen, wenn sie am Sonntag arbeiten dürfen, sie werden sich auch nicht aufregen wenn sie an christlichen Feiertagen arbeiten dürfen? Die Schulen welche das Kreuz entfernen sollen auch gleiche die christlichen Feiertage entfernen, also keine Weihnachtsferien und auch keine Osterferien. Wer die Religion aus den Schulen entfernen will der soll auch nicht auf die Feiertage vergessen.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Irrweg Österreich - Demokratie in der Krise

Teil 2.

Die Koalitionsverhandlungen nach der Wahl 1999 brachten nur scheinbar die Wende. Die ÖVP machte, nach gescheiterten Verhandlungen mit der SPÖ, eine Koalition mit der FPÖ. Die Strategie von Wolfgang Schüssel ging auf, bei den Wahlen 2002 errang die ÖVP einen historischen Sieg und die FPÖ hatte ihre erste schwere Wahlniederlage zu verkraften. Der Wahlerfolg brachte Sicherheit, aber diese war sehr trügerisch und notwendige Reformen in der Partei wurden nicht gemacht. Die SPÖ auf der Oppositionsbank, die jetzt Zeit hätte sich neu zu formieren, blieb genauso in ihren alten Strukturen erstarrt. Der Wahlkampf 2002 war stark vom Thema Eurofighter und sozialer Sicherheit dominiert, doch diese Themen welche die SPÖ spielte brachten ihr nicht den erhofften Erfolg. Die FPÖ wurde in der strategischen Planung des Wahlkampfes der Parteien vergessen, sie wurde nicht beachtet.

Die Strategie der SPÖ

Die Strategie der SPÖ ab 2000 bis 2006 war klar dominiert von sozialen Themen und die Regierung Schüssel als nicht sozial zu brandmarken. Die SPÖ verfolgte nur ein Ziel so schnell als möglich wieder den Kanzler zu stellen, jenes führte auch zu den Wahlversprechen im Wahlkampf 2006. Die Strategie brachte 2006 den gewünschten Erfolg bei den Wahlen, doch es war ein Pyrrhussieg. Die Folgen dieser Strategie die nur für einen kurzfristigen Erfolg ausgelegt war, wurden erst 2008 sichtbar.

Die Strategie der FPÖ

Die Strategie ab 2000 war etwas verworren, deswegen auch die schwere Niederlage bei der Wahl 2002. Herr Jörg Haider probierte eine Art Oppositionspolitik aus Kärnten zu betreiben, die aber nicht funktionierte. Das Jahr 2005 bedeutete das Ende der Kariere von Dr. Haider in der FPÖ und die Gründung des BZÖ. Der Neustart der FPÖ begann und die FPÖ konnte wieder mit ihrem neuen Obmann Heinz Christian Strache ihre alte neue Strategie verfolgen und sich als Protestpartei etablieren. Herr Strache darf sich eigentlich bei Jörg Haider bedanken. Die FPÖ stabilisierte sich und erreichte mit 11,04% den vierten Platz hinter den Grünen.

Das BZÖ - Isotop der FPÖ

Die Gründung des BZÖ erfolgte 2005. Die Meinungsumfragen prognostisierten für das BZÖ nur ein kurzes Leben auf Bundesebene und ein schnelles Ende mit der Wahl 2006. Das Isotop hatte doch einen länger Halbwertszeit als angenommen. Das BZÖ schaffte den Einzug in den Nationalrat knapp mit 4,1%. Die Spaltung in FPÖ-BZÖ hat das überleben der FPÖ gesichert und einen Wahlsieg mit Verlusten der ÖVP verhindert. Das BZÖ will sich als eine Art weicher FPÖ verkaufen.

Teil drei kommt

Montag, 6. Oktober 2008

Irrweg Österreich - Demokratie in der Krise

Wissen wir Bürger der Republik Österreich noch was Politik ist, oder ist die Politik in Österreich nur noch eine Schlagzeile ohne Inhalt? Der Bürger hat es nicht leicht in Österreich mit der Politik. Die Demokratie ist in der Krise, aber wer ist schuld an dieser?

Der Schuldigen gibt es viele und die Schuld immer nur auf die Politiker abzuwälzen ist leicht, aber es stimmt nicht. Der Bürger ist an dieser Situation genauso schuld, wie die Politiker. Die Medien haben auch ihren Teil dazu beigetragen und die Krone Zeitung trägt die Hauptschuld bei den Medien an dieser Situation. Die Krone Zeitung ist vom Auftrag einer Zeitung, die Menschen mit Informationen zu versorgen abgekommen und betreibt schon selbst Politik für eine Partei. Die Hetzkampagne der Krone gegen die EU ist nur ein Beispiel von vielen und eine gewisse Objektivität gibt es nicht mehr in der Krone.

Der Wandel der Politik passierte 1986, als Dr. Jörg Haider die politische Bühne betrat. Die SPÖ und ÖVP zwei starre alte behäbige Parteien, die Österreich unter sich aufgeteilt hatten, wussten nicht wie sie mit diesem Politiker umgehen sollten. Die Strukturreform der beiden Altparteinen kam nicht, sie agierten weiter in ihren bestehenden Mustern. ÖVP und SPÖ verschmolzen in der Großenkoalition von 1986 – 1999 zu einer Einheitspartei. Die Linen der beiden Parteien wurden zu einer und keiner wusste mehr welche Werte diese Partien vertreten. Herr Haider mit seiner FPÖ hatte klare Position einfach gegen alles und gegen Ausländer. Herr Haider hatte die einfachen Botschaften und bis heute haben weder ÖVP noch SPÖ Lösungen wie sie die zwei Parteien in Schach halten können.

Teil zwei kommt in kürze.

Dienstag, 30. September 2008

Die Option ist Opposition

Die Wahl ist vorbei, geschlagen und für die großen Parteien verloren. Die ÖVP hat ihr schlechtestes Ergebnis seit 1999 eingefahren. Der Vorsprung der bei der Wahl 2002 gewonnen wurde, wurde in nur sechs Jahren komplett verspielt und in ein Minus von 2% umgewandelt. Die Erneuerung der ÖVP die 2006 kommen sollte wurde verschlafen.

Die Schadenfreude von der Faymann-SPÖ ist unberechtigt, weil sie die ÖVP als Partner braucht. Die SPÖ hat ebenfalls ihr schlechtes Wahlergebnis erzielt seit bestehen der Zweiten Republik. Die SPÖ spricht von einem Erfolg für Werner Faymann, aber wenn ein Minus von 5,7% ein Erfolg waren, dann wünsche ich mir in Zukunft noch viel dieser SPÖ-Erfolge! Die SPÖ sollte sich bei der Krone Zeitung, der gratis Zeitung Heute und der Zeitung Österreich bedanken die Faymann zum Kanzler geschrieben haben.

Die Medien haben ihren Beitrag geleistet und den Erfolg der FPÖ und des BZÖ ermöglicht. Die Medien sind und waren nicht objektiv. Die Regierung hat gestritten, aber die Medien haben dem Volk diesen Zustand als Dauerzustand verkauft. Die Medien insbesondere die Krone Zeitung hat nur noch negativ über die ÖVP berichtet. Herr Faymann die neue Qual mit dem Dauerlächeln wurde mit Samthandschuhen angefasst. Herr Faymann war bei den TV-Konfrontationen bei den Privatsendern nicht anwesend, hätte dieses ein ÖVP Politiker gemacht wäre er als überheblich, abgehoben und als arrogant abgestraft worden. Die Situation bei der Wahl 2006, wo Herr Schüssel bei zwei TV-Konfrontationen im ORF nicht anwesend war, ist mir noch sehr guter Erinnerung und was da alles über ihn geschrieben worden ist. Die Medien sollen endlich etwas objektiver werden.

Die Option für die ÖVP nach diesem Wahl-Desaster kann nur der schwere Gang in die Opposition sein. Die Erneuerung der ÖVP kann nur in der Opposition erfolgen. Die ÖVP sollte sich von diversen Personen trennen um endlich einen Neustart zumachen.

Montag, 1. September 2008

Religion und Politik

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Politik und Religion? Haben die politischen Denker und Politiker von den Katholiken, Juden und den Anhängern Mohameds abgeschrieben und es als ihre Ideen verkauft? Wie weit sind die Religion in die Politik eingedrungen? Die Fragen sind doch nicht uninteressant?

Die europäischen politischen Richtungen basieren alle auf einen christlichen Werten und Moralvorstellungen. Die Linken haben sie genauso in ihren Parteiprogrammen eingewoben wie die Rechten. Der alte Onkel Marx hat sie auch in seinen Werken verwendet und deswegen hat er ja auch gesagt Religion ist Opium fürs Volk, weil sonst ja der Schwindel aufgeflogen wäre. Herr Marx hat abgeschrien von den Katholiken und daraus seinen Irrglauben gemacht. Die Bourgeoisie und Proletariat können wir doch auch anders nennen die Muslime und Christen. Marx hat doch wirklich seine Jünger auf einen Kreuzzug geschickt, nur sie wollen nicht Jerusalem befreien sonder das Kapital.

Der Kommunismus hat genauso wie der Islam seinen eignen Koran, nur der Prophet heißt nicht Mohamed sonder Karl Marx. Der Kommunismus wollte seinen eigenen Garten Eden erschaffen, doch er hat vergessen was mit Adam und Eva passiert ist. Es wird immer einen Menschen geben der den Apfel pflückt. Der Mensch hat Stalin geheißen, weil er der Versuchung nicht widerstehen konnte die Macht zu haben.

Die Sozis träumen noch immer von einem Staat der wie Gott ist. Sie beten den Staat an und wenn sie brav sind gibt dieser ihnen dann. Gott, der ihnen alle Sorgen nimmt, wenn sie brav beten. Was macht Herr Faymann gerade, wenn ihr brav betet – also mich wählt – wird der Erlöser erscheinen. Das Wahllokal die Kirche der Sozialisten und wie die Kirche hat es am Sonntag geöffnet. Gusenbauer hatte auch ein religiöses Problem. Er sollte der Erlöser für seine Jünger sein, nur als er die Wunder die er versprochen hatte nicht halten konnte, haben ihn seine Genossen ans Kreuz geschlagen. Die Sozialisten haben sich wie die Juden verhalten, und jetzt haben sie ihren neunen Messias er heißt Faymann.

Die FPÖ steckt auch Meter tief im Sumpf der Religionen, nur sie ist zum Islam konvertiert und ruft im Namen Allahs den Krieg gegen die Ungläubigen aus. Die FPÖ bekämpft sich auf einen Art und Weise selber. Österreich wurde von ihnen zur Religion erklärt. Die Idee vom böhmischen Obergefreiten aus Braunau war nichts anderes was jetzt die FPÖ macht, aber er hat einiges Moral entsorgt damit es so funktioniert hat wie er es haben wollte.

Mittwoch, 27. August 2008

Faymann – Mehrwertsteuer und Krone

Die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel ist wohl der größte Wahlkampfgag von Faymann und der SPÖ. Was bringt die Senkung der MwSt.? Der Staat verliert pro Jahr Einnahmen in der Höhe von 750 Millionen bis 1 Milliarde Euro und der Konsument wird davon nicht viel bemerken. Der Staat würde dadurch die Preise für Lebensmittel nur kurzfristig senken, nach zwei bis drei Jahren wären sie auf gleichem Niveau, wenn nicht schneller. Die Einnahmen würden trotzdem im Budget des Staates fehlen. Die Preise kurzfristig senken ist ja keine schlechte Idee, aber langfristig hat der Bürger nichts davon.

Herr Faymann hat anscheinend nicht nur ein gutes Verhältnis zu Herrn Dichand sondern hat auch dessen Still übernommen. Die Politik der Schlagzeilen nur um die Auflage zu erhöhen, sprich die Wähler mit dummen Sprüchen zu gewinnen. Die Schlagzeilen sind am nächsten Morgen vergessen und es kann sich keiner daran erinnern. Die Politik der Schlagzeilen den Wähler ein kleines Geschenk geben, welches schnell an Wert verliert. Politik sollte nicht auf dieses Niveau absinken, aber Wahlkampf und schlechte Umfragen sind wohl das Hauptmotiv für diese Art von Politik.

Herr Faymann war lange Zeit Wohnbaustadtrat in Wien und da wurde schon eifrig mit den Medien kooperiert. Herr Faymann hat pro Jahr ein Werbebudget von ung. 8 Millionen Euro zur Verfügung. Herr Faymann wie viel davon wurde auf die Konten der Krone überwiesen? Die guten Nachrichten für Faymann wurden durch Steuergelder erkauft und diesem Prinzip ist er auch als Minister treu geblieben. Die Verbindung zur Krone-Gruppe, bestehend aus Krone Zeitung und den gratis Zeitungen Heute und Live, wurde weiter gepflegt. Die eine Kampagne wurde von der ÖBB mit 2 Millionen gesponsert, von dieser Summe ging rund 1 Million Euro an die Krone-Gruppe. Herr Faymann unterhält auch sehr gute Beziehungen zu Herren Fellner, welcher der Herausgeber der Zeitung Österreich ist. Die Kampagne der ASFINAG in der Faymann beworben wurde kostet 1,3 Millionen und von dieser Summe wanderten 500.000 Euro zur Zeitung Österreich.

Das TV-Duell Faymann gegen Van der Bellen wurde natürlich von der Zeitung Österreich bewertet und angeblich haben die Leser Faymann zum Sieger gewählt. Die 500.000 guten Gründe überzeugen doch jeden vom Siege Faymann´s im TV-Duell gegen Van der Bellen.

Dienstag, 15. Juli 2008

Es reicht

Es reicht mir, dass einige Österreicher Europa satt es zu kritisieren nur noch verteufeln. Es reicht mir, dass einige Bürger in Österreich Unwahrheiten über Europa verbreiten und die Verträge nie gelesen haben. Es reicht mir, dass dieses Projekt, welches einzigartig auf dieser Welt ist, tot geschrieben wird bevor es noch vollendet wurde. Ich sage, Wien wurde nicht an einem Tag erbaut und davor war es auch nur ein Dorf in dem vieles nicht perfekt war. Die Bürger haben ihr Dorf nicht verlassen, weil sonst Wien niemals zu dieser wundervolle Stadt geworden wäre, welche sie heute ist. Die Bürger haben zu ihrer Stadt gehalten, als sie von den Türken belagert wurde. Die Bürger sind 1945 in der Stadt geblieben und wieder gekommen, als sie in Trümmern lag, besetzt war und sie haben sie wieder aufgebaut. Was wäre passiert wenn die Bürger dieser Stadt sie verteufelt hätten? Wien wäre ein Trümmerhaufen geblieben.

Europa bedeutet Leben und Leben bedeutet Veränderung. Die Veränderung der EU zu einer demokratischen Bürgerunion wird es nicht sofort geben und wird es auch nicht ohne Arbeit geben. Leben bedeutet Arbeit, Arbeit für eine friedliche Zukunft für unsere Kinder. Wollen wir eine Union haben die uns den Frieden sichert? Wollen wir eine Union haben die uns vor möglichen Gefahren beschützt? Wollen wir eine Union haben die uns vor möglichen Feinden schützt? Ich denke viele Menschen wollen diese Union, aber ohne Arbeit für diese Union werden wir sie nicht bekommen. Wir können diese EU kritisieren und sollen sie auch kritisieren, aber wir sollen sie nicht verteufeln und Unwahrheiten über sie verbreiten. Schauen wir uns die Sache an, lassen wir unsere Politiker in ruhe dafür arbeiten und geben wir Europa die Zeit die es braucht. Wien ist nicht an einem Tag erbaut worden und für den Stephansdom haben sie auch 150 Jahre gebraucht.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Der SPÖ EU Unsinn

Die EU ist ein einzigartiges Projekt in Europa und noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde so ein Projekt verwirklicht. Staaten, Völker, Nationen, Menschen werden friedlich vereint und nicht als Besiegte oder Untergeben, nein sondern als Gleiche unter Gleichen. Ein Handbuch, wie es am besten geht, gibt es nicht für dieses Projekt. Wir können nicht sagen sie sei undemokratisch, denn wo gibt es noch eine EU die demokratischer wäre? Die EU ist „work in progress“, also wie können wir sagen sie sei undemokratische, wenn an ihr noch gearbeitet wird. Die EU hat ihre Fehler, aber was erwarten sich die Menschen, dass sie auch in 7 Tagen erschaffen werden kann? Wir sind nur Menschen und keine Götter. Die Kritiker sollen einmal ihre Kritik beweisen, weil jenes tun sie nicht.

Die SPÖ hat jetzt in ihrer EU-Politik einen Schwenk gemacht, ich würde sagen wieder einmal umgefallen. Die SPÖ will über Änderungen des Vertrages über die EU das Volk entscheiden lassen, wird die EU dadurch demokratischer? Ich kann nur eines sagen Nein. Ich frage mich wie viel Bürger werden sich über diesen Vertrag informieren? Die Eu-Kritiker verbreiten wissentlich falsch Informationen, weil der Vertrag über die EU sind nicht nur ein paar wenige Passagen aus dem Zusammenhang gerissen. Die EU braucht eine Verfassung, eine simple und klare. Sie braucht ein Fundament auf der wir das Haus Europa aufbauen können.

Der SPÖ-Brief an die Krone Zeitung war wohl die dümmste Idee vom Chaosduo Faymann und Gunsenbauer. Die EU-Gegner sind dadurch bestätigt worden, dass ihr Kurs richtig ist. Die Manipulation der Medien durch die SPÖ ist eindeutig daneben gegangen. Die restlichen österreichischen Medien waren über diesen Brief sichtlich „not amused“ und es hagelte ordentlich viel Kritik. Der Meinungsumschwung für die SPÖ lässt immer noch auf sich warten. Die liebe SPÖ sollte doch ihre lieben amerikanischen Spinndoktoren nachhause schicken. Die SPÖ wurde von der Krone manipuliert, weil sie den Kurs der Krone angenommen hat, wollen wir wirklich so eine Partei in Österreich. Wollen wir wirklich einen Kanzler der auf die Redaktion einer Zeitung hört? Wollen wir wirklich einen Kanzler der sagt er sei vor der Meinung der Bürger in die Knie gegangen, obwohl diese Meinung nur aus der Redaktion der Krone Zeitung besteht. Die Krone schreibt viel, aber sicher nicht die Meinung der Bürger.

Gott schütze Europa und Österreich, ich will in keiner Zeitungskratie leben!

Montag, 28. April 2008

Ein Keller in Amstetten

Die Nachricht über die Tat von Josef F. erschüttert nicht nur Österreich, sondern hat auch ein internationales Medienecho hervorgerufen. Die ersten Details von diesem Verbrechen sind heute bekannte geworden und es stellt sich wie immer die ultimative Frage: „Warum hat niemand etwas bemerkt?“ Die Frage wird natürlich die Nachbarn, die Behörden und auch die Familie von Josef F. belasten und auch Schuldgefühle wecken, weil sie plötzlich die Auffälligkeiten im Verhalten von Josef F. bemerken werden.

Die Struktur von Amstetten, eine klein Stadt wo jeder noch jeden kennt, wo ein Grundvertrauen die Menschen verbindet, wo noch so etwas wie eine heile Welt besteht, ist sicher ein Grund dafür, warum niemand etwas hat bemerken können. Die Behörden sind genauso in diesen Strukturen und Gründen gefangen wie die restliche Bevölkerung, weil sie ein Teil dieser sind. Die Ehefrau und Familie von Josef F. wird sicher etwas bemerkt haben, aber einem Menschen dem man vertraut unterstellt man meistens nicht eine solch wahnsinnig abscheulich Tat. Der Zeitraum ist eindeutig zu lange und jedem Menschen, der unter einem gewaltigen psychischen Druck steht, entkommen Wörter die ihn verraten könnten. Der Mensch ist nicht perfekt und in einem Augeblick, wo die Konzentration nachlässt über die Kotrolle der Gedanken, können einem diese verräterischen Wörter entspringen. Die Wörter können von Angehörigen teilweise ausgeblendet werden, aber im Unterbewussten bleiben sie hängen. Der Verdacht hätte ihnen schon lange bewusst sein können, nur es ist sehr wahrscheinlich, dass sie ihn nicht wahr haben wollte. Der Mensch ist ein Meister im verdrängen von unangenehmen Wahrheiten.

Wir leben in einem gesunden Staat, würde das Fazit von mir lauten. Wir leben in einem Staat in dem die Nachbarn nicht ihren Nachbarn paranoid hinterher spionieren. Die neugierigen Nachbarn gibt es überall, aber sicher nicht die Art von Nachbarn die mit Feldstecher jeden und alles beobachtet und am Abend in den Mistkübeln der Nachbarschaft stöbern gehen. Die Variante wäre fast noch die schockierender von diesen, jeder bespitzelt jeden, weil ein jeder ja der verrückte Verbrecher Josef F. sein kann. Das Misstrauen unter der Bevölkerung wird in Amstetten nach diesen Verbrechen sicher steigen und ein Stück der heilen Welt wird verloren gehen. Josef F. hat nicht nur seine Familie ruiniert, er hat auch das Vertrauen der Nachbarn in die Nachbarn ruiniert oder sehr schwer beschädigt. Der Keller in Amstetten nicht nur ein Verlies für Elisabeth F., sondern auch ein schwerer Schlag für das Vertrauen der Menschen.

Montag, 21. April 2008

Der freie Willen von Menschen

Wer respektiert noch den freien Willen von Menschen, die SPÖ und Grünen anscheinend nicht mehr. Die Idee des Familiensplittings der ÖVP wurde durch die Grünen und der SPÖ mit folgenden Argumenten entgegnet: Frauen werden an den Herd zurückdrängt, Retropolitik, nur besser Verdiener profitieren und natürlich wie immer kommt auch das Argument es sei Sozial ungerecht. Die Argumente unserer sozialistischen Gesinnungsgemeinschaft sind doch immer wieder die Gleichen. Ich befürchte sie werden nie andere Argumente haben, außer den Hetzparolen gegen die Besserverdiener vermengt mit einer Priese stumpfsinnigen Populismus a la Karl Marx.

Was wollen SPÖ und Grüne uns wirklich damit vermitteln, dass Frauen sich nicht selbst entscheiden können ob sie Hausfrau sein wollen? Der Staat kann doch nicht, durch eine Steuerpolitik die Familien bevorzug, Frauen zwingen Hausfrau zu werden oder ist mir da etwas Wichtiges entgangen? Die Realität sagt uns, dass einige Familien nur mehr überleben können, wenn alle beiden Partner Geld verdienen. Frauen haben heute nicht einmal mehr die Möglichkeit sich zu entscheiden, weil die finanziellen Voraussetzungen in ihren Familien nicht geben sind. Wenn der Staat diese Möglichkeit der Entscheidung den Bürgern zurückgibt, sollte man sich doch darüber freuen über diese mehr an Freiheit.

Die SPÖ und Grünen vermitteln uns ein Bild, dass Hausfrau zu sein etwas schlechtes und unerwünscht in unserer Gesellschaft wäre. Ich habe mich auch gefragt, warum keine der beiden Parteien die Befürchtung geäußert hat, dass dieses Modell die Männer an den Herd drängen könnte? Die SPÖ und Grünen sind doch jene zwei Parteien die am lautesten für die Emanzipation der Frau schreien, aber dass die Partner schon gleichberechtigt sind und der Mann zu hause bleiben könnte, auf diese Tatsache vergessen sie. Was erwartet man sich von diesen Kleingeistern aus den Reihen von SPÖ und Grünen, die nur ihre hohlen Phrasen dreschen können und nicht weiter denken bis zum Tellerrand.

Die Aussagen erlauben mir auch noch einen anderen Rückschluss, sie habe noch immer diese klassische Rollenbild der Frau verinnerlicht. Ich denke Grüne und SPÖ haben ein Problem mit Frauen, welche sich für Haushalt und Kinder entscheiden. Sie haben anscheinend ein Problem mit emanzipierten Frauen die sich frei entscheiden können und wollen. Sie haben anscheinend auch ein Problem mit den „starken Männern“, die ihren Partner entscheiden lassen, sie nicht beeinflussen in ihrer Entscheidung und dabei auch noch unterstützen.

Dienstag, 1. April 2008

Kärnten 2009 - BZÖ eine kleine feine absolute Mehrheit?

Die Landtagswahlen in Kärnten werden über die Zukunft des BZÖ entscheiden. Die letzte Schlacht des Jörg Haider, oder ist es der Beginn eines neuen Aufstieges? Die Chancen ein Jahr vor der Wahl für einen Sieg von Haider sind recht gut und eine absolute Mehrheit in reichweite. Die SPÖ schlittert von einem Wahldebakel ins nächste, in Graz Minus 6,15 Prozent, in Niederösterreich Minus 8,04 Prozent und setzt sich dieser Trend weiter fort kann das BZÖ eine absolute Mehrheit erreichen. Die Umfragen sprechen von 42-44% für das BZÖ, die SPÖ kommt auf 32-34% und verliert zur letzen LTW 4-6%, ÖVP kommt auf 9-11%, die Grünen auf 7-9% und die FPÖ 5-7%. Die Umfragen vor den letzten Wahlen haben der SPÖ eindeutlich besseres Ergebnis vorhergesagt als es dann tatsächlich war.

Die Wahl in Kärnten entscheidet auch über die Zukunft des BZÖ auf Bundesebene, kann Haider in Kärnten einen triumphalen Sieg feiern, so wird uns das BZÖ auch die nächsten fünf Jahre im Parlament erhalten bleiben. Der Sieg würde einen positiven Effekt auslösen und das BZÖ könnte das Verliererimage ablegen und Haider wäre wieder ein politischer Faktor.

Frau Schaunig von der SPÖ wird immer nervöser und probiert sich von ihren Bundeskanzler zu distanzieren. Sie weiß, endet die Wahl in einem Debakel, so wird sie es politisch wohl eher nicht überleben. Der SPÖ Kärnten würden Neuwahlen auf Bundesebene mit einer Niederlage von Gusenbauer helfen und damit den wahrscheinlichen Sieg des BZÖ verhindern. Die Wahlen in Tirol werden der Beweis sein, ob die Talfahrt der SPÖ weitergeht.

Die Frage die sich stellt wie werden die SPÖ Landeschefs nach einem Debakel der SPÖ in Kärnten reagieren? Salzburg und Kärnten werden wahrscheinlich gleichzeitig im März wählen im September folgen die Wahlen in Vorarlberg und Oberösterreich.

Die Wahl in Kärnten wird wohl vieles entscheiden und auch die Strategie von Dr. Wolfgang Schüssel verraten, falls er überhaupt eine hat. Die Journalisten schreiben viel doch die Strategie von Schüssel haben sie nicht durchschaut und bis jetzt funktioniert sie.

Das Ergebnis der letzen Wahl in Kärnten; Jörg Haider noch FPÖ 42,43%, SPÖ 38,43%, ÖVP 11,64% und Grüne 6,71%.