Mittwoch, 6. Mai 2009

Hetzen wir Menschen

Die SPÖ hat ihren Sündenbock gefunden, die Reichen die zuwenig Steuern zahlen. Die SPÖ spricht von Steuergerechtigkeit nur können Steuern jemals gerecht sein? Die SPÖ will Umverteilen von den Superreichen zu den Armen. Der Ansatz ist ja durchaus lobenswert, nur was ist mit den Menschen in der Mitte dieses Sandwichs?

Die Menschen in der Mitte, die Steuerzahler die genug haben um keine Unterstützung zu bekommen, aber doch auf jeden Euro achten müssen den sie ausgeben. Die SPÖ vergisst auf diese Mitte. Die Mitte sind die braven Steuerzahler die unser System finanzieren. Die Mitte, sie zahlen Lohn- oder Einkommenssteuer, bekommen keine Unterstützung und zahlen die Kosten für die Infrastruktur und die Sozialeistungen.

Die andere Gruppe zahlt keine Lohn- oder Einkommenssteuer, sie zahlen nicht einmal einen einzigen verdammten symbolischen Euro, bekommen vom Staat und Land Unterstützungen und profitieren auch noch von der Infrastruktur, welche die andern mit ihren Steuern bezahlen. Ich sage ein Sozialesicherungssystem ist notwendig und richtig, aber ist dieses System noch finanzierbar in dieser Dimension?

Die SPÖ hat die Lösung gefunden die Reichen müssen zahlen. Die SPÖ spricht als ob jene bis jetzt keine Steuern gezahlt hätten. Die SPÖ nähert sich mit Lichtgeschwindigkeit dem Niveau von der FPÖ an. Die FPÖ hetzt gegen Ausländer als Sündeböcke und die SPÖ hetzt gegen die Reichen. Die Parteien die so absolut nicht miteinander können sind sich in ihrer Handlungsweise absolut ähnlich. Die Welt ist eine Kugel wer Links geht kommt irgendwann Rechts raus.

Freitag, 3. April 2009

mitreden.spoe.at oder dümmer geht es noch immer

mitreden.spoe.at auf dieser Seite erklären SPÖler die Gründe für die Finanzkrise. Ich denke, soviel Unsinn wie dort geschrieben steht über dieses Thema findet man sehr selten. Ich habe dort meine Kritik hinterlassen, aber ob sie jene veröffentlichen werden, ich bin gespannt.

User: friedrich klug, 03.04.2009 09:35 schreibt.
„Die Ursachen der riesigen Finanz- und Wirtschaftskrise liegen im Verlust an ethischen Werten, am Egoismus, Machtmissbrauch, kurzum in den Attitüden der modernen Wettbewerbswirtschaft“

Stalin ist im anscheinend gänzlich unbekannt oder die ganzen andern Mörderregime. Stalin war ein Machtmensch und er missbrauchte seine Macht, aber in welchem Wirtschaftssystem war er? Warum sind alle Staaten die auf Basis der kommunistischen Ideologie aufgebaut worden sind zu Diktaturen geworden? Warum werden dort nicht die Menscherechte geachtet? Warum leben die Diktatoren in Reichtum, während ihr Volk verhungert?

Ich bin wirklich tief beeindruckt wie diese sozialistischen kommunistischen Systeme unserem eindeutig überlegen sind. Ich weiß, dort wird noch auf die Moral geachtet und wer diese absolut moralischen Werte missachtet, landet entweder für lange Zeit im Gefängnis oder er erlebt den nächsten Tag nicht mehr.

Sorry, der Mensch ist verantwortlich für seine Taten und in welchem System er sich befindet ist ihm absolut egal. Will er jemanden töten so wird er es tun, will er jemanden helfen so wird er es tun, absolut egal in welchem System er sich befindet. Der Mensch pessimistisch ausgedrückt ist schlecht. Der Mensch optimistisch ausgedrückt entwickelt sich noch immer und perfekt sind wir noch lange nicht.

Freitag, 13. März 2009

100 Tage Kanzler Faymann

Die SPÖ feiert die ersten 100 Tage Faymann in der ÖBB Zentralwerkstatt in Simmering. Die SPÖ Politiker demonstrieren an diesem Tag geradezu zwanghafte Bürgernähe. Die Presseaussendungen und der Artikel auf der SPÖ-Homepage bestätigen und unterstreichen noch diesen Eindruck. Die SPÖ huldigt und preist ihren Kanzler und die Politik der Sozialdemokratie. Das Schauspiel „SPÖ demonstriert Bürgernähe und huldigt Kanzler“ ist allerdings von kurzer Dauer, nach ung. 30 Minuten ist Kanzler und SPÖ weg. Die Zentralwerkstatt dient wieder der Reparatur von Zügen und nicht mehr der Reparatur des Images der SPÖ.

Frau Rudas sagt: „Neue Politik heißt, dass direkte zugehen auf Menschen, dort sein wo die Menschen und ihre Sorgen sind“. Die SPÖ war an diesem Tag 30 Minuten dort wo die Menschen sind. Sie haben sich 30 Minuten lang gefeiert und die Menschen mit ihren Sorgen wieder allein gelassen. Ich habe nicht nur Sorgen am Arbeitsplatz ich nehme meine Sorgen sogar mit auf das WC. Frau Rudas wird also auch direkt auf Menschen zugehen, die sich gerade mit ihren Sorgen in einer öffentlichen Bedürfnisanstalt befinden?

Frau Rudas will mit den Menschen am WC sein, auf der Autobahn im Stau, auf der Intensivstation, in der Kirche, im Bett sie will also überall sein wo Menschen Sorgen haben. Ich sage Frau Rudas sie haben nichts begriffen. Faymann und Rudas sind 30 Minuten bei den Menschen und ihren Sorge, aber wenn man geblendet durch Eigenlob blind und taub durch die Halle rennt wird man die Sorgen der Menschen nicht hören und sehen. Politik ist nicht nur bei den Menschen sein, sondern auch auf sie hören. Politik ist auch Visionen für die Zukunft haben und sie den Menschen erklären. Die Visionen gibt es bei der SPÖ nicht mehr, weil diese SPÖler sich in ärztlicher Behandlung befinden – Copyright by Vranitzky.

Was ist die „Neue Politik“, in eine Werkshallen der ÖBB gehen und tut so als ob noch keine SPÖ Politiker in einer ÖBB Werkshalle war? Politiker sind doch immer irgendwo unter Menschen, also auch bei deren Sorge. Frau Rudas was ist wirklich die Neue Politik der SPÖ, in einer Werkshalle eine Rede halten die eigentliche ein jeder hätte halten können?